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Die Kosten für eine ICL-OP beginnen bei ca. 3.500 Euro bis 5.000 Euro pro Auge. Die Kosten einer ICL-OP sind im Wesentlichen abhängig von der von der Stärke und vom Linsentyp.

Nach einem ausführlichen Beratungsgespräch und einer umfangreichen Voruntersuchung erhalten Sie von uns einen Kostenvoranschlag inkl. der Kosten der gewählten Linsen, nach der GOÄ.

Eine ICL-Operation mit implantierbaren Kontaktlinsen ist eine individuelle Gesundheitsleistung und wird von den gesetzlichen Krankenkassen grundsätzlich nicht erstattet. Auch die Nachkontrollen können nicht über die Krankenkasse abgerechnet werden. Ob private Krankenkassen eine ICL-OP bezahlen ist abhängig von den vorliegenden Vertragskonditionen.

Die ICL Kontaktlinse kann dauerhaft im Auge bleiben und ist jederzeit austauschbar wie z.B. bei Eintritt der Alterssichtigkeit oder bei der Behandlung des Grauen Stars.

Optimale Ergebnisse mit einer implantierbaren Kontaktlinse sind zu erwarten bei:

  • bei einer Kurzsichtigkeit bis -16 Dioptrien
  • bei einer Weitsichtigkeit bis +10 Dioptrien
  • bei einer Hornhautverkrümmung bis 6 Dioptrien
  • ab einem Alter von 25 Jahren bis zum Beginn der Alterssichtigkeit
  • auch bei Menschen mit einer zu dünnen Hornhaut ist eine ICL Implantation möglich

In aller Regel können alle operierten Patienten bereits am ersten Tag nach der ICL-OP sehr gut sehen.
Die volle Sehleistung tritt nach ca. 4-6 Wochen ein, wenn die natürliche Wundheilung komplett abgeschlossen ist.

Implantierbare ICL Kontaktlinsen können weder verrutschen noch herausfallen. Sie sind im Auge nahezu unsichtbar.

Eine künstliche Linse hält in der Regel ein Leben lang. Sie kann weder verschleißen noch eintrüben. Aus diesem Grund muss sie nicht ausgetauscht werden, es sei denn es wird eine andere Berichtigung am Auge vorgenommen, wie z.B. die Alterssichtigkeit.

Nach einer ICL-OP könnten Sie theoretisch am nächsten Tag wieder arbeiten. Wir als Fachärzte empfehlen Ihnen sich 2-3 Tage zu schonen.

Die Behandlung des Grauen Stars erfolgt ausschließlich operativ, da eine medikamentöse Therapie leider nicht möglich ist. Wird der Graue Star unbehandelt fortschreitend, kann dies zur Erblindung führen. Aus Sicherheitsgründen empfehlen wir, am Behandlungstag eine Begleitperson mitzubringen. Sollten Sie keine Begleitperson zur Verfügung haben, organisieren wir gerne ein Taxi, um eine sichere Heimkehr zu gewährleisten.

Die Grauer Star-OP wird niemals gleichzeitig durchgeführt. Aus Sicherheitsgründen wird immer nur ein Auge behandelt.

Die meisten Menschen lassen die Kataraktoperation erst an einem, dann an dem anderen Auge durchführen. Zwischen den Operationen können Tage, Wochen oder sogar Monate liegen. Es ist jedoch auch möglich, beide Augen innerhalb eines Eingriffs zu operieren.

Die Kosten einer Operation liegen bei ca. 1.800 bis 3.000 Euro je Auge. Die Preise der Linsenoperation sind abhängig von der Wahl der Linsen und der Behandlungsart.

Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Kosten für den operativen Eingriff, inklusive der vor- und nachgelagerten Behandlungen sowie der Standard-Monofokallinse. Sollten Sie von individuell anpassbaren Linsen profitieren wollen, die Ihnen zusätzliche Vorteile wie etwa eine präzise Fehlsichtigkeitskorrektur bieten, werden die daraus entstehenden Mehrkosten als optionale Zusatzleistung in Rechnung gestellt.

Monofokallinsen gehören zu den weltweit am häufigsten eingesetzten Kunstlinsen bei der Behandlung des Grauen Stars. Neben diesem bewährten Standard bieten wir Ihnen jedoch auch exklusive Linsenmodelle an, die durch herausragende optische Qualität, zusätzlichen Schutzmechanismen und die präzise Korrektur von Fehlsichtigkeiten höchsten Ansprüchen gerecht werden.

Unsere Premiumlinsen und multifokalen Intraokularlinsen bieten einen Premium-Charakter und ermöglichen eine herausragende Sehschärfe bei Weitsichtigkeit, Kurzsichtigkeit und Alterssichtigkeit sowie eine exakte Korrektur von Hornhautverkrümmungen. Diese Linsen, die einen zusätzlichen Aufpreis erfordern, sind besonders empfehlenswert, um das bestmögliche Ergebnis zu erzielen. Wir treffen gemeinsam mit Ihnen eine individuelle Linsenauswahl, die optimal auf Ihre Bedürfnisse und Ihre Sehqualität abgestimmt ist.

Unsere multifokalen Intraokularlinsen zählen zur Premiumklasse – sie ermöglichen nicht nur die Korrektur von Weitsichtigkeit, Kurzsichtigkeit, Alterssichtigkeit und Hornhautverkrümmungen, sondern bieten auch einen erheblichen Mehrwert an optischer Qualität und Lebensqualität.

Für diese exklusiven Linsen fällt ein Aufpreis an, der sich jedoch durch eine überragende Sehschärfe und langfristige Zufriedenheit mehr als auszahlt. Dabei legen wir besonderen Wert auf eine individuelle Linsenauswahl, um für jeden Patienten das bestmögliche, maßgeschneiderte Ergebnis zu erzielen.

Die von den Krankenkassen übernommene Standard-Monofokallinse ist eine eher schlichte Basisausführung. Wer jedoch insbesondere bei Dunkelheit, Dämmerung und in kontrastreichen Situationen (z.B. Autofahrer) von einer klareren Sicht profitieren möchte, sollte eine asphärische Linse in Betracht ziehen. Durch ihren speziellen Schliff und ihre hochwertigen optischen Eigenschaften bietet diese Premium-Linse eine deutlich gesteigerte Sehqualität. Für die asphärische Linse fällt zwar ein Aufpreis für die Anpassung an, die Investition zahlt sich jedoch durch langfristig verbesserten Sehkomfort und mehr Lebensqualität aus.

Monofokale Intraokularlinsen (IOL) sind ideale Standard-Linsen die für Patienten geeignet, die nach einer Operation des Grauen Stars in der Ferne ein perfektes Sehen wünschen.

Die trifokalen Linsen besitzen drei Brennpunkte – einen für das Sehen in der Nähe, einen für das Sehen auf mittleren Distanzen und einen für das Sehen in der Ferne.

Die Katarakt OP wird in örtlicher Betäubung vorgenommen und ist in der Regel schmerzfrei.

Ein Nachstar ist eine häufige, aber unkomplizierte Komplikation nach einer Grauen-Star-Operation, bei der sich die hintere Kapsel der Augenlinse trübt. Dies kann zu verschwommenem Sehen führen, lässt sich jedoch in der Regel schnell und schmerzfrei mit einem Laser behandeln.
Ein „Nachstar“ ist eine erneute Eintrübung der hinteren Linsenkapsel, die nach einer Grauen-Star-Operation auftreten kann. Er führt zu einer Verschlechterung der Sehleistung, lässt sich jedoch in der Regel schnell und schmerzfrei per Laserbehandlung beseitigen. Die Behandlung des Nachstares wird von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen.

Sollte es zu einem Nachstar kommen, wird die Nachkorrektur mit dem Laser vollständig von den Krankenkassen übernommen.

Sie sollten Ihre Augen lediglich in den ersten Tagen schonen, jedoch ist weder Lesen noch Fernsehschauen verboten. Man sollte jedoch darauf achten, die Augen nicht anzustrengen, wie es z.B. bei langem Lesen der Fall sein kann.

Die nach der OP angeberachte Augenklappe ist nur für die erste Nacht notwendig. Sollte der Verband zuvor abgehen, entfernen sie Ihn komplett und lassen Ihn weg. Vermeiden Sie es bitte, auf dem operierten Auge zu schlafen. Beim Waschen von Gesicht oder Haaren ist für drei Wochen darauf zu achten, dass Wasser oder Seife nicht ins behandelte Auge laufen. Daher sollten die Haare nur mit nach hinten geneigtem Kopf gewaschen werden.

Welche Methode jedoch für Sie am besten geeignet ist, hängt in hohem Maße von den individuellen Eigenschaften Ihrer Augen sowie Ihren persönlichen Erwartungen an die Operation und das gewünschte Sehergebnis ab. Deshalb führen wir eine ausführliche Untersuchung durch, um gemeinsam die für Sie optimale Behandlungsmethode zu wählen.

Der gesamte Eingriff, inklusive Vorbereitung und unmittelbarer Nachbetreuung, nimmt in der Regel etwa 40 bis 60 Minuten in Anspruch.

Vor der Augenlaser-OP in München sollten 2 Wochen vorher keine Kontaktlinsen getragen und ca. 3 Wochen vorher keine harten Kontaktlinsen mehr getragen werden.

Vor dem Augenlasern sollten 3 Tage vor der OP 4x täglich Augentropfen eingenommen werden (die Tropfen bekommen Sie bei der Voruntersuchung). Außerdem sollen keine kosmetischen Produkte am OP-Tag aufgetragen werden.

Am OP-Tag können Sie Ihre üblichen Mahlzeiten und Medikamente einnehmen.

Schwangerschaft, nicht konstante Werte, Krankheiten die das Auge beeinflussen, unter 18. Jahren.

Nein, denn der Laser korrigiert lediglich die Oberfläche des Auges, ohne den Sehnerv zu beeinträchtigen. Entscheidend ist jedoch, in den ersten Tagen nach der Behandlung das Eindringen von Schmutz oder Keimen zu vermeiden, um mögliche Entzündungen zu verhindern. Eine gründliche Hygiene und sorgfältige Nachsorge sind daher unerlässlich, um die Gesundheit Ihrer Augen langfristig zu sichern.

Je nach der Laserbehandlung in München sind Sie zwischen einem Tag und einer Woche wieder einsatzfähig. Dennoch empfehlen wir Ihnen mindestens einen Urlaubstag danach zu nehmen, da sie auch zur Nachkontrolle müssen.

Die Krankenkassen bezahlen die Augenlaserbehandlung nicht. Je nach Vertrag und Selbstbeteiligung können Sie eventuell die Kosten bei der privaten Krankenkasse einreichen. Dennoch können die Kosten in der persönlichen Steuererklärung angesetzt werden.

In den meisten Fällen bleibt das Ergebnis einer Augenlaserbehandlung dauerhaft stabil. Allerdings können anatomische Faktoren in Einzelfällen dazu führen, dass Dioptrien erneut auftreten. Diese lassen sich jedoch in der Regel unkompliziert mit einer Nachlaserung problemlos korrigieren. Bei einer reinen Kurz- oder Weitsichtigkeit mit Hornhautverkrümmung kann zudem ab etwa dem 45. Lebensjahr die Altersweitsichtigkeit (Presbyopie) einsetzen. Auch hier stehen unterschiedliche Behandlungswege offen: Eine erneute Lasertherapie oder der Einsatz einer Kunstlinse (Linsen-Operation) können Ihnen wiederum zu klarem, brillenfreiem Sehen verhelfen.

Das Mindestalter für das Augenlasern ist er ab einem Alter von 18 Jahren sinnvoll, da sich die Sehkraft in jungen Jahren (18 Jahren bis zu 25 Jahren) noch verändern. Das Augenlasern ist bis zum Alter von 50 Jahren ideal. FEMTO-LASIK ist bis 60 Jahre möglich.

Wie oft ist eine Laserbehandlung pro Auge möglich? Das kann man so allgemein nicht beantworten. Die Grenze für ein wiederholtes Augenlasern ist die Hornhautdicke. Ein Auge mit durchschnittlicher Hornhautdicke lässt mehrere Behandlungen zu.

Die häufigsten Nebenwirkungen nach dem Augenlasern sind ein leichtes Kratzen unter dem Augenlid. Manchmal treten auch Blendeffekte beim Autofahren sowie eine erhöhte Lichtempfindlichkeit auf. Das Kratzen wird durch das Lösen der Hornhautoberfläche verursacht, die nach der Behandlung aber wieder zurückgeklappt. Daher kann es sein, dass man einige Wochen benetzende Augentropfen benötigt.

Die Augen sind zu Beginn leicht lichtempfindlich und werden durch eine Sonnenbrille geschont. Das Tragen der Sonnenbrille wird für etwa 24 Stunden nach der OP draußen empfohlen. Sie können die Sonnenbrille nach Bedarf auch innen tragen, je nachdem wie Sie sich wohlfühlen.

Nach einer Augenlaser OP sollte man für mindestens 4 Wochen auf Sportarten wie das Tauchen und das Schwimmen, sowie auf Sauna und Solarium verzichten. Hitze und Chlor-/Salzwasser sind bei der Regeneration der Augen nicht hilfreich und sollten deshalb auf jeden Fall vermieden werden. Achten Sie bitte darauf, dass für ca. eine Woche auch kein Leitungswasser in Ihre Augen kommt.

Femto-LASIK
• Kurzsichtigkeit: bis -10 Dioptrien
• Weitsichtigkeit: bis +4 Dioptrien
• Hornhautverkrümmung: bis 6 Dioptrien

ReLEx SMILE
• Kurzsichtigkeit: bis -10 Dioptrien
• Hornhautverkrümmung: bis 5 Dioptrien
• Keine Korrektur von Weitsichtigkeit

PRK (Photorefraktive Keratektomie)
• Kurzsichtigkeit: bis -8 Dioptrien
• Weitsichtigkeit: bis +3 Dioptrien
• Hornhautverkrümmung: bis 6 Dioptrien

Trans-PRK (Transepitheliale PRK)
• Kurzsichtigkeit: bis -8 Dioptrien
• Weitsichtigkeit: bis +3 Dioptrien
• Hornhautverkrümmung: bis 6 Dioptrien

Der Grüne Star ist nicht heilbar, da Schädigungen am Sehnerv nicht reversibel sind. Das Fortschreiten der Krankheit kann jedoch aufgehalten werden, indem der Augeninnendruck gesenkt wird. Dies kann mithilfe von Augentropfen oder verschiedenen OP-Methoden erreicht werden.

Diese Erkrankung wird zuerst durch die Gabe von Augentropfen therapiert. Ist diese Therapie nicht ausreichend, kann ein Eingriff mit dem Laser oder eine OP erfolgen, mit dem Ziel, den Augeninnendruck zu senken. So kann das Risiko für Schäden am Sehnerv, die letztendlich zur Erblindung führen können, deutlich reduziert werden.

Bei Nichtbehandlung des Grünen Stars führt die Erkrankungen innerhalb von etwa 10-15 Jahren zur vollständigen Erblindung. Der Sehnerv sowie die Sehzellen werden massiv geschädigt.

Definitiv ist der grüne Star gefährlicher, da er schmerzfrei und symptomfrei lange Jahre unentdeckt auftritt und der Schaden irreversibel ist. Eine Früherkennung ist hier ausschlaggebend. Der graue (Linsentrübung) Star kann jederzeit operiert werden.

Ja, man kann den Grünen Star (Glaukom) und den Grauen Star (Katarakt) gemeinsam operieren. Da ist oft sogar ein Vorteil.

Das angeborene Glaukom ist eine seltene Form eines Glaukoms, welches in der embryonalen Entwicklung zu einer Störung führt. Im kindlichen Lebensalter schreitet die Schädigung des Sehnervs wesentlich rascher voran als im Erwachsenenalter.

Die Makuladegeneration (AMD) ist eine nicht heilbare Erkrankung. Das Fortschreiten der Degeneration kann oft mit Medikamenten eingebremst werden. In einigen Fällen wird die verlorene Sehfähigkeit verbessert. Somit ist ein vollständiges Erblinden zum Glück ausgeschlossen. Leider gibt es auch Formen, bei der keine Behandlung möglich ist. Hierzu klären wir Sie gerne persönlich auf.

Menschen mit heller Haut und blauen Augen sind besonders gefährdet, vor allem mit zunehmendem Alter. Zu den Hauptrisikofaktoren einer Makuladegeneration zählen Rauchen, intensive UV-Belastung, Bluthochdruck und eine mögliche genetische Veranlagung.

Nein. Der Grüne Star (Glaukom) ist nach der altersbedingten Makuladegeneration (AMD) die zweithäufigste Ursache für Erblindungen. Beim Grünen Star wird der Sehnerv geschädigt, was unbehandelt zum vollständigen Verlust des Sehvermögens führen kann. Die Makuladegeneration hingegen betrifft den „gelben Fleck“, also die Netzhautmitte, die für das zentrale, scharfe Sehen verantwortlich ist.

Die altersbedingte Makuladegeneration (AMD) ist eine chronische Augenerkrankung, die häufig bereits ab dem 55. Lebensjahr auftritt. Ohne rechtzeitige Diagnose und Behandlung kann sie unbemerkt die zentrale Sehkraft schädigen.

Normalerweise vergehen mehrere Jahre, bis sich eine anfängliche Makuladegeneration deutlich auf das Sehvermögen auswirkt. In seltenen Fällen kann der Verlauf jedoch spürbar schneller sein, weshalb regelmäßige Kontrollen entscheidend sind, um frühzeitig handeln zu können.

Feuchte AMD: IVOM-Therapie als Goldstandard
Bei der feuchten Makuladegeneration (AMD) ist die intravitreale Injektionstherapie (IVOM) mit modernsten Medikamenten – beispielsweise Anti-VEGF-Wirkstoffen – unverzichtbar. Dank dieser gezielten Behandlung lassen sich das Fortschreiten der Erkrankung verlangsamen und Sehverschlechterungen häufig stoppen oder sogar verbessern.

Im ersten Schritt wird üblicherweise eine Behandlung mit drei Injektionen im Abstand von vier Wochen durchgeführt. Vier Wochen nach der dritten Injektion wird der Befund mittels OCT Untersuchung kontrolliert. Nach dieser Kontrolluntersuchung wird dann entschieden, ob weitere Behandlungen notwendig sind.

Eine Netzhautablösung merkt man an verschiedenen Symptomen, dazu zählen die Wahrnehmung von Lichtblitzen, eine Anhäufung schwarzer Pünktchen oder ein Schatten im Gesichtsfeld. Falls diese Symptome bei Ihnen auf, sollte schnellst möglich ein Augenarzt aufgesucht werden.

Wenn die Netzhaut kaputt ist oder sich die am Hintergrund des Auges ablöst, ist das ein absoluter Notfall und sollte umgehend operiert werden. Unbehandelt kann die Ablösung der Netzhaut zur Erblindung führen, deswegen ist sie ein absoluter Notfall.

Die Photorezeptoren der Netzhaut können sich im Gegensatz zu vielen anderen Zellen und Geweben unseres Körpers nicht regenerieren, sie wachsen weder nach noch bilden sie sich neu.

Ja kann er. Prof. Dr. med. Welge Lüssen verwendet dazu eine Lupe oder in manchen Fällen ein sogenanntes Kontaktglas, welche man direkt auf den Augapfel setzt. So kann er die Netzhautablösung feststellen und auch ihre Ursache abklären. Auch über eine Aufnahme mit der Funduskamera (Optomap) kann eine Netzhautablösung erkannt werden.

Tritt eine Netzhauterkrankung auf und löst sich dabei die Netzhaut ab, sollte möglichst schnell operiert werden. Insbesondere dann, wenn die Makula, die Stelle des schärfsten Sehens, noch nicht abgelöst ist.

Grundsätzlich kann man Schäden an den Blutgefäßen der Netzhaut mit einem Laser behandeln. Doch nur wenn diese Schäden nicht sehr stark ausgeprägt sind.

In der Regel lässt sich die Netzhaut bei ca. 90% der Patienten in einer Operation dauerhaft wieder anlegen. Manchmal kann es zu einer Narbenbildung auf der Netzhaut kommen, die zu einer erneuten Netzhautablösung führen kann. In solchen Fällen sind oft mehrere Eingriffe erforderlich.

Nach einer Netzhaut OP können einfache Schmerzen auftreten. Diese machen sich durch kurze Stiche oder beim Hin- und Herschauen bemerkbar. Wenn man an einem erhöhtem Augendruck leiden sollte, kann ein dumpfer Schmerz auftreten. Dieser strahlt oft bis ins Gesicht oder den Kopf aus. Dies sollten Sie umgehend kontrollieren lassen.

12 Wochen nach einer Netzhaut-OP sollte komplett auf Sport verzichtet werden. Welche Sportarten danach in welchem Ausmaß wieder möglich sind, fragen Sie bitte Ihren Augenarzt.