Epiretinale Gliose
Netzhaut-Erkrankung
Bei plötzlichem Sehverlust, starken Schmerzen oder Lichtblitzen suchen Sie bitte umgehend eine augenärztliche Notfallambulanz oder den ärztlichen Bereitschaftsdienst auf.

Epiretinale Gliose – wenn sich eine Membran auf der Netzhaut bildet
Bei einer epiretinalen Gliose bildet sich eine feine Membran auf der Oberfläche der Makula und kann das Sehvermögen verzerren oder verschlechtern. In unserem spezialisierten Makula-Zentrum in München bieten wir als einer der wenigen niedergelassenen Makulachirurgen umfassende Diagnostik und modernste Operationsverfahren an. Eine frühzeitige Behandlung
ist entscheidend, um Ihre Sehkraft bestmöglich zu erhalten und die Symptome nachhaltig zu lindern.

Netzhaut-Erkrankung: Epiretinale Gliose
Die epiretinale Gliose (auch „Makulapucker“ genannt) ist eine feine Membran, die sich auf der Netzhautmitte – der Makula – bilden kann. Dadurch entstehen Verzerrungen im zentralen Gesichtsfeld, Linien wirken wellig und die Sehschärfe nimmt merklich ab. Als eines der wenigen spezialisierten Zentren im niedergelassenen Bereich in München bieten wir modernste Diagnose- und Therapiemöglichkeiten für diese Netzhauterkrankung an.
Symptome der epiretinalen Gliose
• Verzerrtes oder verschwommenes Sehen
• Wellenförmige Wahrnehmung gerader Linien
• Verminderte Sehschärfe, insbesondere beim Lesen
• Eingeschränktes zentrales Gesichtsfeld

Die Vorteile einer Operation
1. Verbesserte Sehqualität
- Klareres Sehen im Alltag und Beruf
- Weniger Verzerrungen und Doppelkonturen
- Größere Sicherheit und Unabhängigkeit
- Mehr Selbstvertrauen beim Autofahren und anderen Aktivitäten
- Leichtere Orientierung im Alltag
2. Ihr spezialisiertes Makula-Netzhaut-Zentrum in München
Dank unserer langjährigen Erfahrung und kontinuierlichen Weiterbildung sind wir einer der wenigen Anlaufpunkte für die operative Therapie der epiretinalen Gliose im niedergelassenen Bereich. Wir begleiten Sie von der ersten Diagnostik bis zur Nachsorge, um ein bestmögliches Sehvermögen und langfristige Lebensqualität sicherzustellen.
3. Expertise
Mit über 30.000 erfolgreich durchgeführten Augenoperationen und mehr als 30 Jahren Erfahrung beherrschen wir sämtliche Techniken und Methoden der modernen Augenchirurgie. Dank kontinuierlicher Fort- und Weiterbildungen bieten wir Ihnen höchste fachliche Kompetenz und gewährleisten Behandlungen auf dem neuesten Stand der Wissenschaft.
Kurzinfo über die epiretinale Gliose-OP
OP-Dauer: | ca. 40 Minuten |
Anästhesie: | Vollnarkose |
Klinikaufenthalt: | 1 Nacht stationär |
Sehkraft: | 2 Wochen – 18 Monate |
Gesellschaftsfähig: | 2 – 6 Wochen |
Wichtige Informationen
Jede Störung des Stoffwechsels kann die Netzhaut irreparabel schädigen. Schädigungen führen häufig zu starken Beeinträchtigungen des Sehens oder sogar zur Erblindung und müssen somit sofort behandelt werden.
Vor der OP
Vor der OP erfolgt eine ausführliche Untersuchung und Besprechung der Methode, die unter örtlicher Betäubung oder Vollnarkose durchgeführt wird.
Während der OP
Der Glaskörper wird entfernt, die Operation erfolgt meist in lokaler Betäubung und dauert 40-60 Minuten, wobei je nach Krankheitsbild weitere Schritte wie Membrane peeling oder die ILM-Flap-Technik folgen.
Nach der OP
Sie erhalten einen Augenverband und regelmäßige Augentropfen sowie Salben; der Verband sollte nicht selbst entfernt werden, und die Entlassung erfolgt in der Regel am nächsten Tag.
FAQ zur Netzhaut-OP
Was ist eine epiretinale Gliose?
Eine epiretinale Gliose ist eine dünne Membran, die sich auf der Netzhaut, genauer gesagt auf der Makula, bildet und die Sehfunktion beeinträchtigen kann.
Welche Symptome treten bei einer epiretinalen Gliose auf?
Häufige Symptome sind verzerrtes oder verschwommenes Sehen, Schwierigkeiten beim Lesen, ein welliges Sehen von geraden Linien (Metamorphopsie) und manchmal eine verminderte Sehschärfe.
Was verursacht eine epiretinale Gliose?
In den meisten Fällen entwickelt sie sich altersbedingt. Sie kann aber auch nach Augenoperationen, Entzündungen oder Netzhautablösungen entstehen.
Wird eine epiretinale Gliose immer schlimmer?
Nicht unbedingt. Manche Gliosen bleiben stabil und verursachen nur geringe Beschwerden, während andere langsam fortschreiten und das Sehen stärker beeinträchtigen können.
Wie wird eine epiretinale Gliose diagnostiziert?
Der Augenarzt kann sie durch eine augenärztliche Untersuchung und mittels OCT (Optische Kohärenztomographie) genau beurteilen.
Wann ist eine Operation notwendig?
Eine Operation (Vitrektomie mit Membranpeeling) wird empfohlen, wenn die Sehverschlechterung stark ist und den Alltag erheblich beeinträchtigt. Bei milden Symptomen kann man oft abwarten.
Wie verläuft die Operation und wie sind die Erfolgschancen?
Die OP erfolgt stationär unter Vollnarkose statt. Die Membran wird entfernt, wodurch sich die Netzhaut erholen kann. Die meisten Patienten erleben eine Besserung, aber das Sehvermögen wird nicht immer vollständig wiederhergestellt.
Welche Risiken gibt es bei der Operation?
Wie bei jeder Augenoperation gibt es Risiken, z. B. eine vorzeitige Kataraktentwicklung (grauer Star), Infektionen oder Netzhautablösung, aber schwere Komplikationen sind selten.
Kann man einer epiretinalen Gliose vorbeugen?
Es gibt keine sichere Möglichkeit zur Vorbeugung. Regelmäßige Augenuntersuchungen helfen jedoch, Veränderungen frühzeitig zu erkennen.
Was kann ich tun, um meine Sehqualität zu erhalten?
Eine gesunde Ernährung, UV-Schutz für die Augen und regelmäßige augenärztliche Kontrollen können helfen, die allgemeine Augengesundheit zu unterstützen.