Epiretinale Gliose

Netzhaut-Erkrankung

Bei plötzlichem Sehverlust, starken Schmerzen oder Lichtblitzen suchen Sie bitte umgehend eine augenärztliche Notfallambulanz oder den ärztlichen Bereitschaftsdienst auf.

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Epiretinale Gliose – wenn sich eine Membran auf der Netzhaut bildet

Bei einer epiretinalen Gliose bildet sich eine feine Membran auf der Oberfläche der Makula und kann das Sehvermögen verzerren oder verschlechtern. In unserem spezialisierten Makula-Zentrum in München bieten wir als einer der wenigen niedergelassenen Makulachirurgen umfassende Diagnostik und modernste Operationsverfahren an. Eine frühzeitige Behandlung
ist entscheidend, um Ihre Sehkraft bestmöglich zu erhalten und die Symptome nachhaltig zu lindern.

Epiretinale Gliose Augenzentrum München
Eingeschränkte Sicht mit epiretinaler Gliose

Netzhaut-Erkrankung: Epiretinale Gliose

Die epiretinale Gliose (auch „Makulapucker“ genannt) ist eine feine Membran, die sich auf der Netzhautmitte – der Makula – bilden kann. Dadurch entstehen Verzerrungen im zentralen Gesichtsfeld, Linien wirken wellig und die Sehschärfe nimmt merklich ab. Als eines der wenigen spezialisierten Zentren im niedergelassenen Bereich in München bieten wir modernste Diagnose- und Therapiemöglichkeiten für diese Netzhauterkrankung an.

Symptome der epiretinalen Gliose

• Verzerrtes oder verschwommenes Sehen
• Wellenförmige Wahrnehmung gerader Linien
• Verminderte Sehschärfe, insbesondere beim Lesen
• Eingeschränktes zentrales Gesichtsfeld

Netzhauterkrankung Augenzentrum München

Die Vorteile einer Operation

Kurzinfo über die epiretinale Gliose-OP

OP-Dauer: ca. 40 Minuten
Anästhesie: Vollnarkose
Klinikaufenthalt: 1 Nacht stationär
Sehkraft: 2 Wochen – 18 Monate
Gesellschaftsfähig: 2 – 6 Wochen

Wichtige Informationen

Jede Störung des Stoffwechsels kann die Netzhaut irreparabel schädigen. Schädigungen führen häufig zu starken Beeinträchtigungen des Sehens oder sogar zur Erblindung und müssen somit sofort behandelt werden.

Jahre Erfahrung
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Standorte
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erfolgreiche Operationen
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Vor der OP

Vor der OP erfolgt eine ausführliche Untersuchung und Besprechung der Methode, die unter örtlicher Betäubung oder Vollnarkose durchgeführt wird.

Während der OP

Der Glaskörper wird entfernt, die Operation erfolgt meist in lokaler Betäubung und dauert 40-60 Minuten, wobei je nach Krankheitsbild weitere Schritte wie Membrane peeling oder die ILM-Flap-Technik folgen.

Nach der OP

Sie erhalten einen Augenverband und regelmäßige Augentropfen sowie Salben; der Verband sollte nicht selbst entfernt werden, und die Entlassung erfolgt in der Regel am nächsten Tag.

FAQ zur Netzhaut-OP

Eine epiretinale Gliose ist eine dünne Membran, die sich auf der Netzhaut, genauer gesagt auf der Makula, bildet und die Sehfunktion beeinträchtigen kann.

Häufige Symptome sind verzerrtes oder verschwommenes Sehen, Schwierigkeiten beim Lesen, ein welliges Sehen von geraden Linien (Metamorphopsie) und manchmal eine verminderte Sehschärfe.

In den meisten Fällen entwickelt sie sich altersbedingt. Sie kann aber auch nach Augenoperationen, Entzündungen oder Netzhautablösungen entstehen.

Nicht unbedingt. Manche Gliosen bleiben stabil und verursachen nur geringe Beschwerden, während andere langsam fortschreiten und das Sehen stärker beeinträchtigen können.

Der Augenarzt kann sie durch eine augenärztliche Untersuchung und mittels OCT (Optische Kohärenztomographie) genau beurteilen.

Eine Operation (Vitrektomie mit Membranpeeling) wird empfohlen, wenn die Sehverschlechterung stark ist und den Alltag erheblich beeinträchtigt. Bei milden Symptomen kann man oft abwarten.

Die OP erfolgt stationär unter Vollnarkose statt. Die Membran wird entfernt, wodurch sich die Netzhaut erholen kann. Die meisten Patienten erleben eine Besserung, aber das Sehvermögen wird nicht immer vollständig wiederhergestellt.

Wie bei jeder Augenoperation gibt es Risiken, z. B. eine vorzeitige Kataraktentwicklung (grauer Star), Infektionen oder Netzhautablösung, aber schwere Komplikationen sind selten.

Es gibt keine sichere Möglichkeit zur Vorbeugung. Regelmäßige Augenuntersuchungen helfen jedoch, Veränderungen frühzeitig zu erkennen.

Eine gesunde Ernährung, UV-Schutz für die Augen und regelmäßige augenärztliche Kontrollen können helfen, die allgemeine Augengesundheit zu unterstützen.