Grüner Star
– die Vorsorge ist das A&O
Der Grüne Star, auch als Glaukom bezeichnet, ist eine Augenerkrankung, bei der es über lange Zeit unbemerkt zu irreparablen Schäden am Sehnerv kommen kann. Da die Erkrankung meist sehr langsam fortschreitet, werden Veränderungen am Sehfeld oft erst nach vielen Jahren wahrgenommen.

Was ist der Grüne Star?
Der Gedanke, die Sehkraft zu verlieren oder gar zu erblinden, ist beunruhigend. Tatsächlich ist der Grüne Star (Glaukom) weltweit die zweithäufigste Ursache für Erblindungen. Gerade deshalb spielt eine frühzeitige Vorsorge eine entscheidende Rolle. Augenarzt Prof. Dr. med. Welge-Lüssen und sein Team setzen modernste Methoden ein, um Ihr persönliches Risiko zu minimieren und eine optimale Glaukom-Behandlung sicherzustellen.

Der Grüne Star (Glaukom) – Unbemerkt und schmerzfrei
Der Grüne Star (Glaukom) verläuft häufig schmerzfrei Das tückische am Grünen Star ist seine Schmerzfreiheit – denn gerade dadurch bleibt er oft lange unbemerkt. Grundsätzlich unterscheiden wir zwischen chronischen und akuten Glaukom-Formen.
Chronische Verläufe
Bei chronischen Verläufen nimmt das Sichtfeld in der Regel von außen nach innen ab. Dadurch werden Randbereiche der Wahrnehmung schrittweise eingeschränkt, während Sehschärfe und Kontrastsehen kontinuierlich nachlassen.
Ursachen
Die häufigste Ursache für den Grünen Star ist ein erhöhter Augeninnendruck. Dieser entsteht, wenn das Kammerwasser nicht mehr korrekt abfließen kann. Infolgedessen steigt der Druck im Auge, was zu einer Schädigung des Sehnervs führt.

Die Vorteile einer grünen Star Früherkennung
1. Deutliche Senkung des Augeninnendruckes
- Der Selbstheilungsprozess wird aktiviert
- Die Zellen können sich erholen
- Die Abflussstörung wird beseitigt oder verbessert
- Der erhöhte Augeninnendruck sinkt
2. Selektive Lasertrabekuloplastik (SLT-Laser)
Der SLT-Laser (selektive Lasertrabekuloplastik) bietet eine schonende und effektive Methode zur Behandlung des Grünen Stars. Er arbeitet mit niedriger Energie und erzielt bei vielen Patienten eine Senkung des Augeninnendrucks, ohne die Gewebe zu schädigen. Der Eingriff ist minimalinvasiv und erfordert oft keinen langen Krankenhausaufenthalt, was zu einer schnellen Genesung führt. für ein paar Sekunden.
Der SLT-Laser (Selektive Laser-Trabekuloplastik) senkt den Augeninnendruck schonend und ohne invasiven operativen Eingriff. Er zeichnet sich durch eine kurze Behandlungsdauer sowie geringe Nebenwirkungen aus und kann bei Bedarf mehrfach wiederholt werden. Dadurch stellt SLT eine hervorragende Alternative oder Ergänzung zur medikamentösen Therapie dar. Die gesetzlichen Krankenkassen bezahlen diesen Eingriff.
3. Expertise
Mit über 30.000 erfolgreich durchgeführten Augenoperationen und mehr als 30 Jahren Erfahrung beherrschen wir sämtliche Techniken und Methoden der modernen Augenchirurgie. Dank kontinuierlicher Fort- und Weiterbildungen bieten wir Ihnen höchste fachliche Kompetenz und gewährleisten Behandlungen auf dem neuesten Stand der Wissenschaft.
Kurzinfo zur SLT-Laser-Behandlung
Behandlungsdauer: | wenige Minuten |
Anästhesie: | örtlich |
Klinikaufenthalt: | ambulant |
Gesellschaftsfähig: | sofort |
Ziel: | Senkung des Augeninnendrucks |
Was Sie wissen sollten
- Grüne Star-Symptome treten oft erst auf, wenn bereits 70 % des Sehnervs geschädigt sind; Gesichtsfeldausfälle werden spät bemerkt.
- Ohne Vorsorge bleibt der Grüne Star meist unbemerkt, da die zentrale Sehkraft lange erhalten bleibt.
- Der Grüne Star ist nicht heilbar, aber sein Fortschreiten kann bei frühzeitiger Behandlung gestoppt werden.
- Nur durch moderne Technik (OCT und optomap) lässt sich frühzeitig eine Erkrankung erkennen und Therapie einleiten
Vor der OP
Zunächst wird der Augeninnendruck gemessen, gefolgt von Untersuchungen der Hornhaut, des Sehnervs, der Netzhaut und gegebenenfalls des Gesichtsfelds zur Feststellung von Ausfällen.
Während der OP
Bei erhöhtem Augendruck ist meist zunächst eine medikamentöse Behandlung mit Tropfen zur Senkung des Drucks möglich, doch in einigen Fällen sind operative Eingriffe wie SLT-Laser, Iridotomie, Stand-Implantation oder Trabekulotomie erforderlich.
Nach der OP
Während der medikamentösen Behandlung ist eine regelmäßige Kontrolle unabdingbar. Nach einer Operation müssen Sie ebenfalls zu einer regelmäßigen Kontrolle in die Praxis.
FAQ zum Grünen Star
Ist ein Grüner Star heilbar?
Der Grüne Star ist nicht heilbar, da Schädigungen am Sehnerv nicht reversibel sind. Das Fortschreiten der Krankheit kann jedoch aufgehalten werden, indem der Augeninnendruck gesenkt wird. Dies kann mithilfe von Augentropfen oder verschiedenen OP-Methoden erreicht werden.
Kann der Grüne Star operiert werden?
Diese Erkrankung wird zuerst durch die Gabe von Augentropfen therapiert. Ist diese Therapie nicht ausreichend, kann ein Eingriff mit dem Laser oder eine OP erfolgen, mit dem Ziel, den Augeninnendruck zu senken. So kann das Risiko für Schäden am Sehnerv, die letztendlich zur Erblindung führen können, deutlich reduziert werden.
Wie schnell erblindet man bei Grünem Star?
Bei Nichtbehandlung des Grünen Stars führt die Erkrankungen innerhalb von etwa 10-15 Jahren zur vollständigen Erblindung. Der Sehnerv sowie die Sehzellen werden massiv geschädigt.
Was ist gefährlicher - Grüner oder Grauer Star?
Definitiv ist der grüne Star gefährlicher, da er schmerzfrei und symptomfrei lange Jahre unentdeckt auftritt und der Schaden irreversibel ist. Eine Früherkennung ist hier ausschlaggebend. Der graue (Linsentrübung) Star kann jederzeit operiert werden.
Kann man Grünen und Grauen Star gleichzeitig operieren?
Ja, man kann den Grünen Star (Glaukom) und den Grauen Star (Katarakt) gemeinsam operieren. Da ist oft sogar ein Vorteil.
Was ist ein angeborenes Glaukom?
Das angeborene Glaukom ist eine seltene Form eines Glaukoms, welches in der embryonalen Entwicklung zu einer Störung führt. Im kindlichen Lebensalter schreitet die Schädigung des Sehnervs wesentlich rascher voran als im Erwachsenenalter.